Sonnenenergie
Das Sonnenland Österreich: Einstrahlung 343.000 PJ jährlich - das rund 300-fache des österreichischen Bruttoinlandsverbrauchs/Jahr.

Sonnenkollektoren zur Wärmegewinnung:

Funktionsweise
Die Strahlungsenergie der Sonne wird durch eine dunkle Absorberfläche in Wärmeenergie umgewandelt, das durchlaufende Wasser dient als Wärmeträger. Durch eine Art, den Absorber ummantelnde, Vitrine mit Glasabdeckung wird der Glashaus-Effekt genutzt, um die gewünschte Wasserwärme für Brauchwasser und/oder Raumheizung zu erreichen.
Unterschieden werden muß zwischen Nicht-konzentrierende Kollektoren (Nieder-, Mittel- und Hochtemperaturollektoren) und Konzentrierende Kollektoren (Solarthermisches Kraftwerk).

Biomasse

Biomasse speichert die, durch Photosynthese in chemische Energie umgewandelte Sonnenenergie. Die energetische Verwertung erfolgt durch Verfahren der Verbrennung, Vergasung oder der Hydrolyse. Durch diese Prozesse kann Biomasse in fester, gasförmiger wie auch flüssiger Form als Lieferant für Raumwärme, Fernwärme sowie zur Gewinnnung elektrischer Energie (durch Umwandlung mittels Verbrennungskraftmaschinen) genutzt werden.
Der Einsatz von Biomasse im Bereich Nahwärmeversorgung erfolgt meist durch feste Brennstoffe, wobei hier vor allem Reststoffe wie Rinde und Sägenebenprodukte, ebenso Abfälle der Zellstoff bzw Papierindustrie Verwendung finden.

Erdwärme

Geothermie - Wärme und Strom aus den Eingeweiden unseres Planeten

Erdwärme ist eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle, welche keiner Verbrennungsprozesse bedarf. Die Masse beträgt das rund 30-fache sämtlicher fossiler Reserven, und steht als CO²-freie Energiequelle, unabhängig gegenüber saisonalen oder tageszeitlichen Schwankungen, jederzeit zur Verfügung.

Anwendung findet die Geothermie vorallem im Bereich Wärmegewinnung, durch Tiefenbohrung sowie durch Versenkung von Kollektoren im Erdboden.